Wann wechselt man Scheiben-Bremsbeläge?

Im Gegensatz zu Felgenbremsen ist der Zustand der Bremsbeläge bei Scheibenbremsen nicht mehr so leicht zu erkennen. Abgenutzte Beläge bergen aber die Gefahr, dass von einer Sekunde zur anderen die Bremswirkung komplett nachlässt und das Rad nicht mehr effektiv zu bremsen ist. Besonders Berg-Abfahrten können so zu einem gefährlichen Abenteuer werden. Deshalb sollten vor einer Tour immer die Bremsbeläge kontrolliert werden.

Wie funktionieren Scheibenbremsen?

Die Scheibenbremse besteht aus einer Bremsscheibe und zwei Bremsbelägen, die von rechts und links auf die Scheibe drücken und so die Bremswirkung hervorrufen. Diese Bremsbeläge wiederum bestehen aus einem metallischen Trägermaterial (Eisen oder Aluminium), auf die eine Bremsschicht aufgebracht ist.

Da die Bremsbeläge in den Bremssattel gesteckt werden, kann man von Außen einen Blick auf die Beläge werfen. Die Bremsschicht weist in Neuzustand, je nach Hersteller, eine Stärke von ca. 2,5 mm auf. Ab einer Stärke von 0,5 mm (ungefähr die Stärke der Feder) sollte der Bremsbelag ausgetauscht werden.

Wird die Bremsschicht nicht rechtzeitig ausgetauscht, verschwindet die Bremsschicht komplett. Dies bedeutet, daß das metallische Trägermaterial auf die Bremsscheibe drückt und diese zerstören kann.

Sollten Sie unsicher sein, kontrollieren wir gerne den Zustand Ihrer Bremsbeläge.

Sprechen Sie uns an. Ihr Radsport Antretter Team.